20.06.2019 von Marcel Meier

Mit diesem Blogartikel möchte ich dir die Bedenken nehmen, dich bei neuland zu bewerben und von meinem Einstieg und meinen Erfahrungen erzählen.

Die Schwierigkeiten eines Newcomers in einem Job sind sicherlich weitreichend. Verschiedenste Faktoren, wie die neuen Kolleg*innen, die Umgebung und die Stimmung müssen abgetastet werden. Die Kommunikation mit dem Kunden muss aufgenommen werden und man muss sich in den neuen Quellcode einarbeiten.
Schonmal vorab: der Wiedereinstieg nach dem Studium in das Arbeitsleben stellte sich für mich bei neuland als vollkommen unkompliziert heraus. Sei einfach so, wie du bist! Wenn du nach dem Bewerbungsgespräch eingestellt wirst, mögen die Kolleg*innen dich ganz bestimmt.

Bevor ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, wurde ich bereits zur neuland-Party eingeladen und lernte so schon diverse Leute bei neuland kennen, mit denen sich später durchaus eine freundschaftliche Beziehung entwickeln sollte. Schon auf der Party habe ich Anschluss zu meinem zukünftigen Team gefunden. Ich wurde an die Hand genommen und allen neuen Kolleg*innen vorgestellt. Das war eine super Erfahrung, und um ca. sechs Uhr morgens habe ich zusammen mit den Letzten die Türen abgeschlossen.

Der erste Arbeitstag ist wie Weihnachten

Als ich zum vereinbarten Zeitpunkt meinen ersten Arbeitstag antrat, warteten meine neuen Arbeitsgeräte bereits darauf, ausgepackt und eingerichtet zu werden. Auch meine neuland-internen Zugänge waren bereits vorbereitet, sodass das alles extrem viel Spaß machte. Das ist nicht selbstverständlich!

Der weitere Verlauf ist stark kunden- und teamabhängig, da die Teams weitestgehend selbstorganisiert arbeiten. Ich gehe hier nicht genauer darauf ein, da dies nicht allgemeingültig ist.

Philosophie kennenlernen

neuland versprüht eine Art Startup-Charme, der sich durch die vielen Freiheiten und Benefits ausdrückt. Wie Simone in ihrem Blogbeitrag „Unser "Wir" ist nicht normativ“ bereits beschrieb, ist neuland komplett „offen“. Das führt aber auch dazu, dass sich ein unsicherer Neuling etwas verloren fühlen kann. Bis ich die Philosophie verstanden habe, verging eine gewisse Zeit. Ein Kollege sagte einmal zu mir: „Man kann lernen, neuland zu sein!“

Zu der alltäglichen Arbeit gibt es außerordentliche Termine wie den neuland Fachtag und die neuland.conf, die zusätzlich den Charme ausmachen. Lest hierzu gerne die anderen Blogbeiträge meiner lieben Kolleg*innen. Auch eine Kohltour, regelmäßige Teamevents und der Innovationstag sind wirklich aufregende Abwechslungen.

Arbeitskultur

neuland versucht, sich je nach Kunden möglichst agil aufzustellen. Das heißt, es wird die umzusetzende Arbeit vorbereitet und geplant. Scrum und Kanban sind Stichworte, die man hier ständig hört. Das Wichtigste für mich persönlich ist nicht, wie ein Team die Arbeit organisiert, sondern dass überhaupt Arbeit zur Verfügung steht. Es ist das Schlimmste, wenn man sich langweilt und keine Arbeitspakete bereitstehen. Das ist jedoch in meinem Team noch nie vorgekommen!

Was mir persönlich sehr gefällt, ist die offene Kritikkultur und das gemeinschaftliche Arbeiten. Das heißt, alle Kolleg*innen waren stets ehrlich zu mir, und so habe ich mich sowohl persönlich, als auch fachlich weiterentwickeln können.

Meine persönliche Einschätzung

neuland ist wie ein/e große/r Schwester/Bruder, der dich anleitet, aber nicht bestimmt, wo es langgehen soll. Man ist in der Lage, auf nahezu alles Einfluss zu nehmen, wenn man es denn möchte. Ein Kollege sagte einmal zu mir: „Wenn du alle Betroffenen davon überzeugen kannst, hier schwarze Vorhänge aufzuhängen, dann wird das auch gemacht“. Es ist aber auch vollkommen okay, einfach seiner Arbeit nachzugehen und die vorhandenen Vorhänge zu mögen, wie sie sind.

Wenn du beim Lesen dieses Beitrags leuchtende Augen bekommst, dann bewirb dich einfach!

Der Autor

Marcel Meier
ist ein stets gut gelaunter Mensch, der sein Herz auf der Zunge trägt. Mit meinen Kollegen mache ich nicht nur Schabernack, sondern befasse mich vor Allem mit der wunderbaren Welt der Technik.
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